Risiko plötzlicher Kindstod

Risiko plötzlicher Kindstod

Zahlreiche Untersuchungen in vielen Ländern der Welt kommen zu sehr wichtigen Empfehlungen, die das Risiko eines Atemausfalls mindern.

Gibt es geeignete Maßnahmen?
Die GEPS e.V. (Gesellschaft zu Erforschung des Plötzlichen Säuglingstodes) berichtet über eine Reihe von Risikofaktoren und empfiehlt folgendes zu beachten:

  • Rauchfreie Umgebung, besonders während der Schwangerschaft und im ersten Lebensjahr des Kindes
  • Keine Überwärmung durch zu viel Bekleidung und zu hohe Raumtemperaturen, ca. 18°C ist genug als Raumtemperatur
  • Vermeiden von Bauchlage, diese gilt als erhöhtes Risiko

Diese Empfehlung gilt nicht, wenn der Arzt aus medizinischen Gründen Rücken- oder Seitenlage ablehnt.
Beachten Sie auffälliges Schwitzen Ihres Kindes und klären Sie dieses ggf. mit Ihrem Arzt. Auch der Verzicht auf Stillen ist ein wichtiger Faktor.

Es gibt die Möglichkeit einer umfangreichen Untersuchung in einem Schlaflabor, wenn es bereits zu langen Atempausen gekommen ist. Alle Empfehlungen haben bisher nicht verhindern können, dass laut Statistischem Bundesamt ca. 200 Babys pro Jahr in Deutschland im ersten Lebensjahr am Plötzlichen Säuglingstod sterben, dabei überwiegend zu fast 80% bei völliger Gesundheit und ohne jede vorherige Anzeichen. Ein Phänomen ist auch die Tatsache, dass fast niemals im ersten Monat des Babys etwas passiert, am häufigsten erst im 2. bis 4. Monat und ganz selten nach dem ersten Lebensjahr.

Ein rechtzeitiger Alarm durch einen Überwachungsmonitor kann zu schneller Hilfe führen, eventuell ist der laute Alarmton bereits ein Weckreiz. Auf jeden Fall sollen Erste-Hilfe-Maßnahmen gelernt sein.
Die Beruhigung, auch mitten in der Nacht eine Bewachung zu haben, kostet z. B. bei einer Miete eines Atemüberwachungsgerätes nur ca. 1,50 € täglich.

» Information zur Miete

» Aktion Sicherer Babyschlaf

 

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